Künstler

Helga Becker

Schwäbin, Komödiantin und Mundartinterpretin.

Nach dem Abitur zunächst was „Gscheits“ glernt, nämlich Bürokauffrau und Drechslerin.
Aber von Anfang an der Drang zur Bühne:
Mit neun Jahren erster (vor Aufregung) atemberaubender Auftritt beim Schülertheater mit dem Stück „Schildbürger“ in ihrem Geburtsort Murr an der Murr. Fast zwangsläufig dann der nächste Schritt als Schauspielerin und Regisseurin beim Laientheater. Herzergreifende Szenen auf Bänken und in Schränken – mit Happy End.

Nach Jahren der Arbeit (schaffe, schaffe und Häusle baua mit Richard, dem besten Ehemann von allen) dann die Rückbesinnung auf Ihren Geburtsnamen Nägele und ihre Leidenschaft fürs Theater.

Seither spürt Helga Becker in der Rolle der Urschwäbin Frau Nägele in verschiedenen Programmen den Eigenheiten, Sonderlichkeiten und Vorzügen der Schwaben nach. Sie hält ihren Mitmenschen den Spiegel vor und nimmt sich selbst gern auf den Arm. Charmant, eigenwillig und humorvoll.



Berthold Biesinger

Geboren 20.10.62 in Tübingen
Waage – Erntedank – Kirbezeit – Kaiserschnittkind
Wohl aufgewachsen in Hirrlingen mit Blick auf die Schwäbische Alb
Mit seiner Frau Ute zuhause in Melchingen unter den Windrädern

Drei Kinder: Anna, Kasimir und Linus
Schauspieler – Orthopädieschuhmacher – Maschinenmechaniker – Mann – Vater.

Immer noch blauäugig
Ein Lindenhofbub der ersten Stunden.


Stefan Hallmayer

Mitbegründer des Theaters Lindenhof

Von Anfang an dabei, in fast allen großen Lindenhof-Produktionen und in über 40 Rollen. Seit 1993 in der Geschäftsleitung

Geb. am 22.1.1961 in Hechingen
Verheiratet, zwei Söhne: Luca und Simeon
Abitur, 1980 am Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg a.N.
Zivildienst bei der KBF in Mössingen
Studium der Sportwissenschaften und der Geografie
Anfang der 80er Jahre: Lehr- und Wanderjahre – Theaterfortbildungen und -projekte
Seit Mitte der 80er Jahre: Kindertheater Ätschagäbele – clowneske Verkehrserziehung und Kindertheaterstücke

Lehr- und Ausbildungstätigkeit u.a. an der Landesakademie für Theater und Schulkunst/Bad Rotenfels; Kinder- und Jugendzirkus Zambaioni Tübingen


Susanne Hinkelbein

Nach einem Klavierstudium bei Paul Buck an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart studierte Susanne Hinkelbein Germanistik, Psychologie und Philosophie. Gleichzeitig komponierte sie im Auftrag verschiedener Chöre und Theaterhäuser Bühnenmusiken.

Von 1980 bis 1984 war sie musikalische Leiterin am Landestheater Tübingen, von 1985 bis 1990 musikalische Leiterin am Schauspiel Köln. Seit 1990 arbeitet sie als freie Komponistin und Autorin. Neben vielen Bühnenmusiken und anderen Auftragskompositionen entstanden Opern, zahlreiche Chorwerke, ungefähr 200 Lieder, Filmmusiken, Hörspiele, Melodramen, Theaterstücke und musikalische Installationen im öffentlichen Raum.

Sie gründete zusammen mit Ulrike Böhme das Kunst- und Kultur-Festival inter!m, das an wechselnden Orten auf der Schwäbischen Alb stattfindet.


Peter Höfermayer

Aufgewachsen in einer Kleinstadt bei Reutlingen.
Ganzheitliche Ausbildungen in Praxis (Raumausstattung) und Theorie (Hauptschule, Zweiter Bildungsweg, Studium der Sozialpädagogik).
Während des Studiums erste Kontakte zum Theater Lindenhof.

Freier Schauspieler, Regisseur und Autor.
Mitwirkung an diversen Fernsehproduktionen

Instrumente: Gitarre, Trompete, Trommel.
Sportarten: Kyudo(japanisches Bogenschießen), westliches Bogenschießen, Badminton, Segeln, Billard.


Wolfram Karrer

Wolfram Karrer ist freischaffender Musiker.
Hauptinstrument : Akkordeon, auch  Klavier, Saxophon, Gitarre und Bassklarinette.

Sein Theater-Debüt beging er 1990 im Tübinger Sommertheater „Jerg Ratgeb Maler“ des Theater Lindenhof Melchingen, seither begleitet er den Lindenhof in zahlreichen Stücken.

Mehrere Jahre war er als Musiker und Darsteller mit einem fahrenden clownesken Orchester im Wagen unterwegs.

Er spielt im Duo, solo und in unterschiedlichen musikalischen Formationen, von Eigenkompositionen bis zu experimentellen Performances.
Als Theatermusiker, Komponist und Darsteller arbeitet er an verschiedenen Bühnen.

Unter anderem am Theater Koblenz, WLB Esslingen, Stadttheater Gießen, Junges Ensemble Stuttgart, Freilichtspiele Schwäbisch Hall.

Seit der Arbeit am „Gaisburger Marsch“ betätigte er sich auch mehr und mehr als Autor.



Gerd Plankenhorn

Gerd Plankenhorn wurde 1973 in Tübingen geboren. Während Realschule, Abitur und Zivildienst sammelte er die ersten Erfahrungen auf der Bühne. Im Alter von 16 Jahren gehörte er bereits der Schultheaterwerkstatt im Melchinger Theater Lindenhof an. 1991 wurde die siebenköpfige Gruppe zum „Theatertreffen der Jugend“ eingeladen (Berliner Festspiele) und kehrte als Preisträger zurück. Die TAZ berichtete begeistert über die Inszenierung mit der Überschrift: „Schwaben schweifen nicht!“

2015 feierte Gerd Plankenhorn sein 25. Bühnenjubiläum.
Er spielte seit 1990 über 70 Rollen in mehr als 50 Inszenierungen

Weitere Tätigkeiten:
Autor im Selbstverlag, sowie Hörspiel- und Fernsehproduktionen für SWR Landesstudio Tübingen & SWR-Fernsehen.


Michael Stoll

Er ist freischaffender, experimenteller Musiker, Komponist und Multiinstrumentalist.

Musikalisch sind Michael Stoll die unterschiedlichsten Genres vertraut.
Das musikalische Schaffen bewegt sich in der experimenteller Musik zwischen der Industrial Band “Faust“, der Krautspace Band “Mandala Movie“ und dem Duo „Taste of Difference“ mit Achim Braun. Er war Mitglied der legendären Bands “Schwoißfuaß” und “Grachmusikoff”.

Außerdem wirkte Michael Stoll bei zahlreichen Film-, Tanz- und Theatermusikproduktionen mit, u.a. für das Stadttheater Koblenz.

Tourneen:
Mit der Gruppe „Faust“ in Russland, Portugal, Japan, England, Finnland, Schweiz, Österreich, USA, Belgien, Niederlande.
Soloauftritte in Russland und Frankreich.


Gerhard Weisshaupt

Mit 14 Jahren schon die ersten Bandauftritte. Dann Keyborder und Leadsänger bei verschiedenen Formationen.

Nach vielen Jahren bei deutschen Hilfsorganisationen in Afrika ließ sich der Musiker und studierte Philosoph vor zwei Jahrzehnten in Frankreich nieder. Doch der Ruf von Frau Nägele erinnerte ihn wieder an seine urschwäbischen Wurzeln im Bottwartal. Seither ist er mit eigenen Arrangements am Keybord der kongeniale Begleiter der eigenwilligen Schwäbin. Sein Alter Ego, dr Missjöh, hat den Rhythmus im Blut und versprüht internationales Flair.

Wir alle sind selbständig agierende Künstler. Bei Engagements werden Verträge direkt zwischen Veranstalter und Künstler abgeschlossen.

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