Programme

Unsere Programme können als Einzelveranstaltungen mit unterschiedlicher Spieldauer gebucht werden.
Oder Sie entscheiden sich für eine bunte Mischung aus unserem Repertoire.
Sprechen Sie uns an!

Bei Engagements werden Verträge direkt zwischen Veranstalter und Künstler abgeschlossen.


Campingorchester

Ein ungewöhnliches, abwechslungsreiches Musikprogramm im eigenen Stil, inspiriert und durchsetzt von Musik aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt. Mit orientalischen Rhythmen, Swing, Tango oder keltischen Anklängen – schöne, ureigene Allerwelt-Musik. Für ihre nicht alltägliche Instrumentierung mit Akkordeon und Kontrabass entwickeln die Musiker Karrer und Stoll eigene Stücke, die meist in einem Zusammenspiel von Komposition und Improvisation entstehen.

Fetzig, frisch bis ruhig, verträumt, – leicht und berührend. Immer wieder wunderbare, erfrischende Gesangsnummern. Mit Leichtigkeit und Spielfreude erforschen die beiden Musiker ihre Klangmöglichkeiten. Die lyrischen Texte nehmen die Zuhörer mit heiterer Herzlichkeit und dem Gefühl verbindlicher Verschwörung in ihren Bann.

Ein humorvoll unterhaltsamer und zugleich ergreifend ernster Abend. Fidele Kreuz- und Quermusik. Ein Abend zum Reisen und Träumen, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Dauer: 90 Minuten
Wolfram Karrer, Akkordeon, Gesang.
Michael Stoll, Kontrabass, Gesang


Frau Nägele macht Blau

Mit aberwitzigen Geschichten, Liedern und humorvollen Gedichten von Sebastian Blau lässt Frau Nägele oezechde Charaktere zu Wort kommen und widmet sich dem Liebesleben der Schwaben – sofern es das überhaupt gibt.

Es geht um Beggaseggl und Schualbombes, um die Pisastudie und neumodischen Namen, die niemand aussprechen kann. Frau Nägele rapt und erzählt von ihrer abenteuerlichen Reise zu den Resten des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Sie stellt wichtige Fragen: Wie findet man den Mann für’s Leben? Fahrt irgendwo no a Bissle Bauerwartungsland rom? Und teilt ihre wichtigen Erkenntnisse mit: Trotz Taiginseng und Kamasutra – s lasst älles noch mit dr Zeit: d’ Figur und dr Sex…

In Ihrer eigenwilligen Nabelschau werden typisch schwäbischen Eigenheiten mundartsprachlich aufpoliert zum Besten gegeben. Dabei scharwenzelt Frau Nägele so lustvoll auf der Bühne herum, dass der Funke auch durch Mimik und Gestik überspringt.

Knitz, herb und luftig kommt sie daher. Sie babbld, verzehld, sengd, danzd, heult, juchzged, schnodderd ond lachd. Eine Mischung aus schwäbischer Komede, feinsinniger Beobachtung, Mutterwitz und musikalischer Unbeschwertheit.

Dauer: 2 Stunden mit Pause
Es spielen: Helga Becker, Gerhard Weisshaupt
Regie: Helga Becker


Frau Nägele, Mandolinen und Mondschein

Frau Nägele erzählt in ihrer unvergleichlichen Art, wie’s damals war. In den 50er und 60er Jahren. Im Schwäbischen. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders, der Petticoats und Käseigel.

Nyltest und Gabardin erobern die Modewelt während man auf dem Land noch gschdriggde Schrempf mid Knuireng trägt und im Badeschaum versinkt. Der Untermieter Swoboda setzt auf Brisk und betört die Damenwelt. Luigi, der italienische Gastarbeiter aus der Nachbarschaft fährt mit Gisela nach Rimini, Cassius Clay glänzt mit Frau Nägele beim Schlittschuhlaufen und die Familie feiert Cocktailpartys mit Lachsersatz, Pumpernickelschnittchen und Eierlikör.

Frau Nägele taucht ein in die Zeit der deutschen Schlager und singt mit Begeisterung und gefühlvollen Interpretationen von Mandolinen und Mondschein. Von Santo Domingo, Liebeskummer, Itsy Bitsy Teeny Weeny oder dem Mann im Mond.

Als hochblondes, toupiertes Fräuleinwunder kommt Helga Becker dabei auf die Bühne: Oben üppig und figurbetont, unten Petticoat-gebauscht. Aberwitzig, turbulent, schräg – schwäbisch.

Dauer: 2 Stunden mit Pause
Es spielen: Helga Becker, Gerhard Weisshaupt
Regie: Helga Becker


Gaisburger Marsch
Schwäbisch à la carte

Todesmutig stürzen sich Wolfram Karrer und Gerd Plankenhorn in die Kochtöpfe Schwabens. Was sie zusammenrühren ist schräg, skurril und superkomisch. Ein lachmuskelstrapazierendes Menü à la Haute Cuisine.

So widmen sie dem Krautwickel einen energievollen Rap, debattieren als Spitzenköche abgründig und mit schwarzem Humor über die Gänsestopfleber, streiten herzerfrischend über Allergien und die neueste Diät.

Egal ob spanische Gitarrenmusik, französisches Chanson, apathisch-depressive Klänge aus Asien oder treibender Rock, die beiden überraschen immer wieder in ihrem pikanten Schlemmermenü. Sie lüften das Geheimnis der Entstehung des Gaisburger Marsches, führen als Pilze einen furiosen Tanz auf oder präsentieren eine Hymne auf den Ofenschlupfer. Und wenn sie dann zum Abschluss auch noch dem Gemüse Klänge entlocken, geht die Liebe zum Ländle wahrlich durch Mark und Bein.

Kleinkunst mit Biss und deftiger Musik! Die Super-Köche werfen sich ins „Häs“ und kochen ums Überleben.

Dauer: 2 Stunden mit Pause
Es spielen: Gerd Plankenhorn, Wolfram Karrer



Monolog mit Monochord
Literarische und musikalische Petitessen

Verschrobene und verschobene Geschichten aus einer Welt im Kopf, deren Asynchronitäten verträumt umspielend: Spinner und Sonderlinge tauchen auf: Professor Konfusius erklärt die Welt auf noch nie dagewesene Weise. Die beiden kleinen Protagonistinnen Anna und Lisa lässt Susanne Hinkelbein als Däumlinge in den Dialog treten, und es sind gewitzte, liebenswerte und entlarvende Kommentare zu Gott und der Welt. Der Schäfer Veit erklärt die Alb zum Weltmeer und erläutert die wesentlichen Navigationsregeln mittels seiner Ohrenkarten.

Kaum jemandem geht das Seltsame so spielerisch von der Hand wie Susanne Hinkelbein. Mit ihren Miniaturen für Monochord, einem eigenartigen, aber von ihr virtuos beherrschten Instrument, zaubert die Musikerin und Philosophin eine ganz neue Klangwelt und verbindet Theatralik, Poesie und Musik auf ihre ureigene Weise. Sie entführt in eine schräge Gedankenwelt mit einem alle Sinngrenzen achtlos hinter sich lassenden Humor.

Dauer: 90 Minuten
Es spielt: Susanne Hinkelbein



Rennfahrer Bieberle
Schwaben im Crashtest

Sagenhafte Funde bestätigen es: Vor 40 Tausend Jahren hat der afrikanische Schwabe die Alb besiedelt, dem Urmenschen auf die Sprünge geholfen und ihm das Flöten beigebracht. Bei so viel Elan hat der Neandertaler dann vor Schreck spontan ins Gras gebissen und ist ausgestorben.

Was ist seitdem geschehen? Wo hat sich der Schwabe solange herumgetrieben, bis er endlich im Rahmen der Europäischen Meisterschaften des Völkerwanderns wieder ins gelobte Ländle eingezogen ist? Das Rad dreht sich, das Streichholz flammt auf, und die Pyramiden leuchten, aber das ist nur die Spitze des Erfinder-Eisbergs, auf dem wir das Schwäbische Meer durchkreuzen.

Einfach mal zurücklehnen und Fahrtwind genießen – denn Gerd Plankenhorn tritt für Sie in die Pedale seiner ganz eigenen Zeitmaschine und führt als legendärer Rennfahrer Bieberle in den Strudel der schwäbischen Weltgeschichte. Packen wir die Welt am Schopf, schütteln kräftig und was herunterfällt, ist vielleicht wahrer, als die Wirklichkeit es je sein kann.

Schwäbisches Kabarett mit rasanter Musik. Heiligs Blechle! Einsteigen – anschnallen – loslachen…

Dauer: ca. 90 Minuten
Es spielt: Gerd Plankenhorn
Regie: Susanne Hinkelbein


Schwäbische Schöpfung
Ein Ein-Mann-Revuele

„Wer G’sichter macht sauer wia Essig, ond wäred dia G’schpäß no so gschpässig, wean guatmüatigs Lache bloß traurig ka‘ macha, dr’sell ischt a trauriger G’sell. Ma‘ ka doch et älleweil flenna, ma‘ muaß doch au luschtig sei kenna…“

Wie genial schon vor fast drei Jahrhunderten im schwäbischen Raum – und im heimischen Dialekt – gedichtet und gedacht wurde, zeigt die Komödie des Pfarrers, Chorherrs und Dichters Sebastian Sailer. „Die schwäbische Schöpfung“ gilt als das unübertroffene Meisterwerk Sailers und versetzt auf liebevolle und bildkräftige, wenn auch für damalige Verhältnisse derbe Weise die biblische Schöpfungsgeschichte um Adam und Eva in die Welt oberschwäbischer Bauern.

Berthold Biesinger bringt das Singspiel, das 1743 unter dem Titel „Schöpfung der ersten Menschen, der Sündenfall und dessen Strafe“, von Sebastian Sailer selbst uraufgeführt wurde, als Ein-Mann-Revuele wieder auf die zeitgenössische Bühne. Mit Gesang und in schönstem, urwüchsigem Schwäbisch – als Adam, Eva, Engel und sogar Gottvater.

Dauer 90 Minuten
Es spielt: Berthold Biesinger
Szenische Einrichtung: Dietlinde Ellsässer
Musik: Michael Kessler


Tuschuur on Tour
Schwäbische Philosokomik mit Musik

Irgendwo in der schwäbischen Provinz macht sich eine ambitionierte Unterhaltungsband auf den Weg zur Eroberung der Musikwelt. Die vier Hobbymusikanten Tom Bola, Ben E. Fizz, Silvester Gala und Werni Saasch suchen den Erfolg um jeden Preis. Für den erhofften Durchbruch lassen sie sich von ihrem Agenten Poliakoff gnadenlos von einem Auftritt zum anderen jagen.

So tingeln sie durchs Land und beglücken ihr Publikum auf Dorffesten, Heimat- und Tupperabenden oder Betriebsfeiern. Auf dem Weg dorthin versteigen sich die Eventkapellisten in absurd-tiefgründige philosophische Betrachtungen und knifflige Fragen: Was ist der musikalische Unterschied zwischen Trau- und Trauerfeier oder wie muss Musik beschaffen sein, dass sie umweltverträglich ist? Wenn beim Musizieren nur die falschen Töne auffallen, wäre ein richtig spielendes Ensemble dann unhörbar? Mit ihrem minimalen musikalischen, aber großen komödiantischen Einsatz bieten sie eine breite Palette aus Tango, Schuhplattler, Rap, Schlager, a cappella-Gesang und Rocknummer und damit für jeden musikalischen Geschmack etwas.

Ausgezeichnet mit dem Sebastian-Blau-Preis für Kabarett 2016

Dauer: 90 MInuten ohne Pause
Es spielen: Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Peter Höfermayer, Gerd Plankenhorn
Buch/Musik/Einrichtung: Susanne Hinkelbein


Wieder dahoim
Poliakoffs Eventkapelle Teil 2

Endlich wieder auf Tour! Die bestaussehende Boygroup zwischen Melchingen und Salmendingen. Die Eventkapellisten Ben E. Fizz, Tom Bola, Silvester Gala und Werni Saasch freuen sich auf den lang ersehnten Auftritt, den ihr Manager Poliakoff vermittelt. Doch prompt führt ein folgenschweres Missverständnis dazu, dass die Vier buchstäblich am Ende der Welt landen.

Wieder müssen die vier Helden unglaublich musikalische Abenteuer bestehen, sich mit Pauken und Trompeten gegen bedrohliche Kreuzfahrtschiffe verteidigen, den internationalen Banken den Marsch blasen und amerikanische Gefängnisse von innen kennenlernen. Dabei versteigen sich die Protagonisten in absurd-tiefgründige philosophische Betrachtungen, bis sie auf ihrer Weltreise von Moll nach Dur endlich wieder in ihre Heimat gelangen, wo sie bereits sehnlichst erwartet werden …

Komödiantische Unterhaltung mit Musik.
Hochkarätig, hochprozentig, schwäbisch.

Dauer: 2 Stunden mit Pause
Es spielen: Gerd Plankenhorn, Peter Höfermayer, Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer
Szenische Einrichtung: Dietlinde Ellsässer
Buch und Musik: Susanne Hinkelbein
Mit freundlicher Unterstützung von Heiner Kondschak und Christian Kolb


NEU ab Oktober 2019:


Do schnallsch ab!

Frau Nägele versteht die Welt nicht mehr. Dabei hört und schaut sie doch so genau hin! In der Nachbarschaft, in der Familie oder beim Fernsehen. Ihr Fazit: D‘ Leut schbennad afanga, wo d naguggsch!

So endet der harmlose Versuch, einen Büstenhalter zu kaufen, in einer fast babylonischen Sprachverwirrung. Die Möglichkeit, mit einem Handy telefonieren zu können, wird völlig überschätzt. Zur Grundausstattung einer schwäbischen Hausfrau gehören nicht mehr Kudderschaufl ond Kehrwisch, sondern Smartwatch, Herzfrequenzmesser und Fitnessarmband. Statt mit Spätzla genährt, wird der Körper bis zur Unkenntlichkeit optimiert: mit Body-weight oddr High Intensity Interval Training, mit CrossFit und Tabata.

Kindererziehung wird zur „Challenge“ erklärt (die die Kinder gewinnen) und die Aging Workforce verbringt die Primetime mit Brainstorming beim Coaching.

Ein vulminanter, lachmuskelstrapazierender Appell an den gesunden Menschenverstand!

Garniert mit Schwäbischer Grammatologik!

 

Dauer 2 Stunden mit Pause
Es spielt: Helga Becker
Regie: Helga Becker

www.losglacht.de │ info(at)losglacht.de │ Tel. 07144-808701